Minine Sushi Restaurant

Zürich,  6. März 2019


Intro

Die winterlichen Temperaturen sind zurück in Zürich! Wenn das nicht eine Steilvorlage für unseren ersten Besuch im Restaurant Minine ist? Die Karte des Minine, das einen Steinwurf vom Kunstmuseum gelegen ist, weist eine grosse Auswahl an Donburis auf. Was das ist? Das Kanji ""bedeutet wörtlich übersetzt "Schale". Eine solche Schale kann entweder aus Fleisch, Fisch oder Gemüse bestehen, die über einer grossen Schale Reis dekorativ angerichtet sind. Genau solches Soul Food brauchen wir bei diesem wankelmütigen Wetter! denken wir und testen das kleine Lokal mit familiärer Atmosphäre. 


Dinner

 

Die Menüs, die uns anlachten, bestehen aus mehreren Gerichten, daher entscheiden wir uns ohne Vorspeise für die entsprechenden Combos:

  • Unadon Combo -  gegrillter Aal* auf Reis mit Lauch sowie diversen Tempura und Miso Suppe 
  • Katsudon Combo Chicken -  fluffig frittierte, knusprige Poulet-Stücke mit einer hausgemachten Tonkatsu Sauce, Krautsalat, 4 Sushi Rollen und Miso Suppe
  • Begleitet von 2 Kannen 'Corn Tea'

*Falls Du noch nie Aal probiert hast: Minine ist ein guter Ort um mal einen auszuprobieren. In Japan ist Aal sehr beliebt und Gerüchte besagen, dass Aal die Grundlage für das erste Donburi Gericht war, das in der späten Edo-Periode erfunden wurde. 


Geschmackserlebnis

 

 Die Donburi waren sehr sättigend und die Präsentation war wie man es in Japan gewohnt ist. Während das Poulet eine schön knackige Konsistenz aufwies, war der Aal gut gegrillt und mariniert. Auch die eingelegten Gemüse als Beigabe, wenn auch nicht japanisch, passten gut zum Gericht dazu. Die Misosuppe und das staubtrockene Sushi fielen von diesem postiven ersten Eindruck leider stark ab.  Die Tempura sind geschmacklich im Mittelfeld dieser beiden Extreme anzuordnen. Besonders gut schmeckte uns der 'Corn Tea' - den sollte man unbedingt probieren.


Fazit

 

Die Grösse der Portionen rechtfertigt den etwas hohen Preis (rund 40 CHF) für die Donburi-Menüs.

Wer nach raffinierten geschmacklichen Erlebnissen sucht, wird mit dem Minine nicht glücklich. Wer hingegen nach einem langen Arbeitstag nach einer herzhaften Portion Japan dürstet, ist hier genau richtig.

Wir genossen unseren Aufenthalt im familiären Lokal und die nette, angenehme Stimmung. Wir hätten uns jedoch eine etwas aufmerksamere Bedienung gewünscht, die unsere leeren Teller eine gefühlte Ewigkeit unbeachtet auf unseren Tischen stehen liess.


Kontakt

  • Minine, Zeltweg 12, 8032 Zürich, http://www.mininesushi.com

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